Im Bereich der Schneckenwärmetauscher bieten wir eine Reihe von Anlagen für verschiedene Anwendungsbereiche an. Die Bandbreite unserer Maschinen deckt das gesamte Spektrum ab. Hierzu zählen die Kühlung von Schüttgütern wie z. B. Bettasche, das Trocknen von Schlämmen und Pasten und das Aufheizen von Anoden-Koks für die Aluminiumindustrie.
In der Bauweise unterscheiden sich KÖLLEMANN-Schneckenwärmetauscher von anderen marktüblichen Modellen vor allem durch das bewährte Hollow-Flight-Prinzip. Der entscheidende Vorteil ist hierbei die erzielbare Leistungsdichte – gegenüber dem Energietransfer über Wellenrohr und Schneckentrog (Gehäuse) wird dadurch ein Vielfaches an Übertragungsleistung erreicht. Daraus resultiert eine höhere Effizienz – es ist für eine bestimmte Leistung also eine geringere Maschinengröße notwendig. Dadurch werden Anwendungen in höheren Leistungsbereichen möglich.
Wir fertigen die Schneckenwärmetauscher nach anerkannten Regelwerken, um ein Höchstmaß an Sicherheit im Umgang mit den Wärmeträgermedien zu gewährleisten.



Da manche Schüttprodukte stark zu Anhaftungen und Brückenbildungen neigen, bilden diese auf den Schneckenwendeln oftmals eine isolierende Schicht. Mit dem einzigartigen Selbstreinigungsprinzip können die KÖLLEMANN-Schneckenwärmetauscher sogar stark klebende und brückenbildende Stoffe mit hohen Viskositäten fördern und bearbeiten.
Aufgrund der hohen Reinigungsleistung arbeiten die Schneckenwärmetauscher mit minimalen Rückständen auf den Schneckenwellen. Da diese die Hauptfläche zur Wärmeübertragung darstellen, kann somit ein durchgehend effizienter Betrieb sichergestellt werden.


Das Selbstreinigungsprinzip basiert auf einer Doppelwellen-Konstruktion. Die beiden Wellen rotieren gleichläufig, erzeugen aber durch ein spezielles Drehzahlverhältnis eine hohe Quergeschwindigkeit (Lateralgeschwindigkeit) zwischen den Oberflächen.
Konkret wird dies durch folgende Konfiguration erreicht:
Gleichsinnige Drehrichtung der beiden Wellen.
Ein Drehzahlverhältnis von 2:1 (Welle 2 dreht doppelt so schnell wie Welle 1).
Minimal kleine Abstände zwischen den Schneckenwendeln.
Diese Kombination bewirkt eine kontinuierliche Abreinigung von anhaftenden Schüttgütern. Das Ergebnis ist nicht nur eine höhere Effizienz, sondern ermöglicht bei klebenden und pastösen Stoffen die Nutzung von Schneckenwärmetauschern überhaupt erst.

Im Hollow-Flight-Prinzip steckt viel KÖLLEMANN-Erfahrung im Detail – genau das unterscheidet unsere Schneckenwärmetauscher von marktüblichen Modellen.
Arthur Dister, Leitung Project Engineering SchneckenwärmetauscherWir freuen uns auf Ihren Anruf:
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